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Donau-Radweg, der endgültige Heimweg an Tag 27: von Pforzheim dann durchs Pfinztal via Grötzingen und Karlsruhe

Unser letzter Urlaubstag …

… beginnt mit einem Frühstück auf der Burg – stilechtes Ambiente direkt neben einer Ritterrüstung.

Danach treten wir den Heimweg an. Wir freuen uns auf Zuhause und auf das Gefühl spätestens heute Abend als Familie eine Tour Zuhause direkt vor der Haustür abschließen zu können.

Die Strecke durchs Pfinztal ist wie immer schön, aber heute nicht so spektakulär für uns, da wir sie von anderen Touren schon kennen.

Immer wieder haben wir den Gedanken: Selbst wenn wir jetzt noch eine Panne haben sollten, könnten wir mit der S-Bahn in weniger als 2 Stunden Zuhause sein.

Bei Grötzingen wollen wir Mittagspause machen. Der Badesee erscheint uns ideal dafür.

Unser ursprünglicher Plan war es, bis Linkenheim zu fahren und dort mit der Fähre den Rhein zu queren. Zum Glück hat Michael in der Mittagspause den Fährplan gecheckt! Denn die Fähre fährt wegen Wartungsarbeiten gar nicht… Daher fahren wir über Karlsruhe zurück.

Und dann ist es soweit: Am späten Nachmittag kommen wir alle gesund und sehr glücklich Zuhause an.

Den Rest des Tages verbringen wir in unserem Garten und essen Eis!

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Donau-Radweg, jetzt Enztal-Radweg, Tag 26: von Pleidesheim nach Pforzheim

Das Hotelfrühstück ist nicht so gut. Keine Vollkornbrötchen, keine Eier, kein Lachs, Kaffee muss man sich selber holen. Für 100€ total überteuert! In den Jugendherbergen ist das Frühstück besser!

Wir steuern direkt den örtlichen Bäcker an und kaufen Brötchen und süße Stückchen für den Tag.

Nach 15 km entlang des Neckars erreichen wir Besigheim.

Wir fahren hoch zur Burg und hören schon durch die ganze Stadt Pink Floyd „another brick in the wall“ und „shool is out out for summer“. Kurze Zeit stäter strömen die Kinder auf die Staßen. Genial! So fangen die Sommerferien mal richtig gut an!

Unsere Kinder toben derweil auf einem schön gelegenen Spielplatz direkt neben der Stadtmauer und der Schule.

Für uns heißt es nun Abschied nehmen vom Neckar und ran an die Enz. In Bietigheim machen wir an einem Springbrunnen mit Wasserlauf lange Pause.

Die Kinder freuen sich riesig über den Wasserspaß, schwimmen und planschen ausgiebig in den verschiedenen Becken. Bei über 30 Grad hält es auch Lukas lange im warmen Wasser aus.

Entlag schöner Weinberge geht es weiter. Die schroffen Weinhänge werden von steilen Klippen unterbrochen.

Vor Mühlacker werden mehrere Wiesen geflutet und unzählige Storche suchen sich hier ihr Futter.

Ein weiterer Stop zum Auffüllen der Trinkflaschen ist in Mühlacker notwendig. Das Kühlrgal im Rewe ist geplündert. Keine kalte Cola mehr zu kaufen. Gut, dann die ungekühlte Literflasche. Hauptsache flüssige Energie. Essen ist bei den Temperaturen nicht so einfach.

Wir rollen weiter nach Pforzheim und biegen noch mal an den Nagold-Radweg ab, um zu unserer letzten Unterkunft zu gelangen. Auf einer Anhöhe über dem Fluss steht die alte Burg Rabeneck, die zur Jugendherberge ausgebaut wurde. Leider gibt es nicht wie erwartet noch ein Abendessen – nein noch schlimmer man verbietet uns sogar zu kochen! Offenes Feuer ist verboten. Wir einigen uns mit der Dame an der Rezeption darauf, Müsli zu essen und bekommen Milch dafür. Zumindest müssen wir nicht hungern!

Hoffentlich ist das Frühstück morgen besser.

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Donau-Radweg, jetzt Neckartal-Radweg, Tag 25: von Stuttgart nach Pleidesheim via Ludwigsburg und Tamm

Existiert der Neckartal-Radweg überhaupt? Eine Kurzetappe mit Verfahrern, schlechter Ausschilderung, bescheidener Wegführung.

Irgendwie klappt heute beim Radfahrern nicht viel. Erstmal merken wir, dass wir gestern bei einer Pause unsere Picknickdecke und beide Trinkflaschen der Kinder vergessen haben. Wir fahren also erst neue Flaschen kaufen. Dabei merkt Michael, dass er die Schlüsselkarten für die Jugendherberge noch im Trikot hat. Noch mal zurück und abgeben, da noch 10 € Pfand auf den Schlüsselkarten sind.

Endlich auf dem richtigen Weg, fehlen immer mal wieder Radroutenschilder und an einer Stelle fahren wir dann auch komplett falsch. Nach gut 5 km sind wir wieder an der Stelle wo wir falsch abgebogen waren und finden den richtigen Weg.

An einer Baustelle geht später nichts mehr. Der Radweg ist völlig falsch ausgeschildert und endet auf der Baustelle an einer Ladesstraße.Wir entschließen uns der Straßenbeschilderung zu folgen. Dabei landen wir auf einer stark befahrenen Bundesstraße, die zwar einen Radweg hat, der ist jedoch so zugewuchert, dass er unpassierbar ist. Ohne Seitenstreifen auf der Straße zu fahren macht aber auch nicht viel Spaß und so biegen wir bei erster Gelegenheit nach Ludwigsburg ab und folgen kleineren Straßen zum Schloss. Der Blick darauf ist durch einen Zirkus versperrt.

Wir machen erst mal Pause und lassen die Kinder auf einem Spielplatz toben. Weiter geht es zum Schloss Favorite, welches aber auch eingerüstet ist. Versuch 3 beim Seeschloss gelingt, ist jedoch nicht so sehenswert wie erhofft.

Wir fahren weiter nach Tamm, um eine Freundin zu besuchen. Tamm liegt auf einem Berg und wir müssen uns in der Mittagshitze ordentlich anstrengen.

Dafür werden wir äußerst lieb epfangen und mit Kuchen versorgt.

Nun nur noch bergab zurück an den Neckar nach Pleidesheim. Leider auch noch mit ein paar Hügeln. Doch wir finden unser Hotel dann schnell. Zeit genug zum Duschen und Abendessen einkaufen gehen.

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Donau-Radweg, jetzt Neckartal-Radweg, Tag 24: von Tübingen nach Stuttgart

Ein Tag mit unzureichender Ausschilderung und voller Baustellen!

Nach einem tollen Frühstück in der Jugendherberge mit Blick auf den Neckar. Gehen wir noch mal durch die schöne Altstadt und zum Schloss.

Tübingen ist mal wieder eine sehenswerte Stadt!

Danach geht es weiter nach Nördlingen. Ein Turm von Hundertwasser soll hier die Attraktion sein. Uns gefällt er nicht und wir fahren weiter nach Esslingen in die schöne Altstadt und der Stadtmauer die sich über die Stadt erhebt.

Hier ist richtig viel kos. Der Spielplatz ist voll und wir breiten unsere Pivknickdecke im Schatten aus um unsere Nachmittagspause zu machen.

Die letzten 10 km nach Stuttgart ziehen sich und sind erbärmlich ausgeschildert. Per Zufall stehen wir dann vor der Jugendherberge und bekommen wiedervein schönes Zimmer.

Wir laufen noch durch den Schlosspark in die Stadt. Den Rückweg wollen wir eigentlich mit der Bahn fahren, aber die u-Bahn Linie fährt heute nicht. Also 4 km zurück laufen. Erschöpft kommen wir um 11 an der Herberge an. Maria ist den halben Rückweg nur am weinen, da sie sich so sehr auf das Bahnfahren gefreut hat.

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Donau-Radweg, jetzt Neckartal-Radweg, Tag 23: von Rottweil nach Tübingen

Wir planten einen frühen Start, da uns heute die längste Etappe unserer Tour erwartete mit über 90 km.

Tatsächlich saßen wir um 9:50 Uhr auf dem Rad. Eine große Zeitersparnis war das dennoch nicht, da wir zuerst falsch abgebogen sind und lediglich historische Industrieanlagen am Neckar bestaunen konnten… Ich habe mich etwas geärgert, weil wir danach wieder 25 Minuten bergauf auf die richtige Strecke fahren mussten. …

Wir hatten heute so viele bergab Passagen, dass wir flott voran kamen und die kleinen Anstiege gut bewältigt haben. Um 12:45 Uhr waren wir schon im 45 km entfernten Horb am Neckar zur Mittagspause. Als schwarze Regenwolken aufzogen, brachen wir unsere Pause ab, packten eilig alles zusammen und versprachen den Kindern, dass wir weiter zu einem Spielplatz fahren wollten.

Gesagt getan: Es folgte kurzdrauf eine Spielplatzpause.

Der Nachmittag war verregnet. Wir konnten uns in Rottenburg am Marktplatz zum Glück unterstellen als ein Gewitter durchzog.

Eine weitere Regenpause mussten wir 5 km später wieder einlegen, weil wir nicht triefend nass in Tübingen ankommen wollten.

Die Altstadt von Tübingen ist sehr schön. Wir haben sie heute allerdings nur kurz durchquert. Zu eilig hatten wir es, in die Jugendherberge zu kommen. Zum einen wollten wir vor dem nächsten Regenschauer dort sein (das war heute echt nervig), zum anderen wollten wir zum Abendessen dort sein, um nicht bei Regen wieder in die Stadt gehen zu müssen.

Die Kinder waren vom Abendessen begeistert, v.a. Lukas schaufelte eine große Portion Kartoffelgratin mit Brokkoli in sich hinein. Als es Apfelmus zum Nachtisch gab, waren die Kinder nicht mehr zu halten.

Dann gibt es hier wieder Stockbetten, Babybetten und ein Spielzimmer mit noch mehr Spielzeug für kleine Kinder als in der letzten Jugendherberge. Da ist Maria ganz aus dem Häuschen.

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Donau-Radweg, jetzt Neckartal-Radweg, Tag 22: Rottweil bei Dauerregen

Wir legen einen Pausentag ein, da es den gesamten Tag nur regnen soll.

Morgens laufen wir noch durch die schöne Altstadt und über den Markt. Auf einem naheliegenden Spielplatz toben die Kinder noch rum, bevor wir im Eilschritt vor dem Regen zurück in die Jugendherberge fliehen.

Im Familienzimmer verbringen wir dort den verregneten Nachmittag. Mit den vorhandenen Spielen sind Maria und Lukas lange beschäftigt, so dass uns Zeit bleit um den Rest der Reise zu organisieren.

Daraf gibt es zum Abschluss des Tages noch zwei leckere Cocktails.

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Donau-Radweg, Tag 21: von Donaueschingen nach Rottweil

Der Morgen beginnt mit einem Frühstück bei Sonnenschein und vielen Überlegungen und Gegrübel: (Wie) soll unsere Reise weiter gehen? Was machen wir an einem Wochenende mit schlechtem Wetter? Regen ist angekündigt – 14 Stunden sollen es am Samstag werden.

Wir entscheiden uns heute schon weiter zu fahren. Doch vorher muss noch eine zweite Msschine Wäsche gewaschen eerden und noch viel wichtiger das Rad und der Anhänger repariert werden.

Bis um 12 sind zwei Speichen geflickt, das Ersatzteil am Anhänger eingebaut und die frische Wäsche zum nachtrocknen auf der Zeltwiese ausgebreitet. Beim Mittagessen packen wir die Taschen. Um 13 Uhr sitzen wir dann auf dem Rad und fahren durch das Hochtal gen Norden.

Dabei stellt sich das Tal als sehr hügelig heraus. Wir kämpfen uns Hügel um Hügel voran, getrieben von dunklen Regenwolken, die uns auf den Fersen sind. Das meiste zieh an uns vorbei.

An der Neckarquelle in Villingen-Schengingen machten wir einen Schritt über den Neckar.

Nachmittags essen wir bei Sonnenschein Schwarzwälder Kirschtorte und Villinger Kranz.

Um 17 Uhr stoppt uns der Regen ind wir sind heil froh , dass wir einen guten Wetterschtz gefunden haben. Das Gewitter verhindert für eine Stunde ein Weiterfahren.

Um 19:00 Uhr sin wir in Rottweil: Wir bleiben heute in der Jugendherberge. Maria ist total begeistert v.a. von den Stockbetten. Vor lauter Aufregung hört sie gar nicht mehr auf zu reden und verteilt die Schlafpläze, wie es ihr am besten gefällt.